Religion – meine Meinung

Vorweg: wie ihr anhand dieses Eintrages sicherlich erkennen könnt, glaube ich nicht (mehr) an einen Gott oder eine übernatürliche Macht. In diesem Post will ich auch nur meine persönliche Meinung los werden, und nicht Meinungen hetzen oder Hassreden verbreiten. Wenn man mit meiner sehr kritischen Meinung nicht umgehen kann, sollte man diesen Eintrag besser nicht lesen.   Heute möchte ich mal meine Meinung zu einem der häufigst diskutierten und kontroversesten Themen der Menschheitsgeschichte los werden : Religion. Ich möchte einmal mit ein paar positiven Aspekten starten. Religion gibt einem etwas, woran man in schlechten Zeiten festhalten kann. Für manche Leute in etwas ärmeren Ländern wie beispielsweise Mexiko ist der Glaube an einen Gott der einzige Grund,  täglich arbeiten zu gehen, und nicht  beispielsweise in die Drogenszene abzustürzen. Somit wären wir auch beim zweiten Punkt angelangt: Religion führt dazu, dass die meisten ein besseres Leben führen, als dass sie es ohne Religion tun würden. Das ist ein Fakt. Auf die Ausnahmen komme ich später zu sprechen. Ansonsten gibt es eigentlich nichts positives, das ich erwähnen könnte.

Beginnen wir mal mit dem Grund, wieso ich nicht mehr an einen Gott glaube: vor etwas länger als einem Jahr stand ich vor einem Problem, auf das ich jetzt nicht genauer eingehen möchte. Und ich gab die Verantwortung, dieses Problem zu lösen, in die Hand einer übernatürlichen Macht, statt mich dem Problem selber zu stellen. So konnte ich keine Lösung auf dieses Problem finden, was mich zum Nachdenken anregte. Ich kam auf den Schluss, dass, wen ich etwas erreichen möchte ich nicht auf die Hilfe eines Gottes angewiesen ist. Man sollte an sich selbst glauben. Der zweite Negativpunkt, den ich ansprechen möchte, ist sogleich der Punkt, welcher mich zum Schreiben eines solchen Eintrages motivierte: Terrorismus. Hauptsächlich das Attentat auf das Gebäude der französischen Satirezeitschrift Charlie Hebdo und  den Anschlag auf einen Touristenbus in Tunis, Tunesien. Jetzt mag man behaupten, dass dies ein Krieg ist, der auf Meinungsverschiedenheit basiert, und dass dies eigentlich eher die Regel als die Ausnahme ist, doch dem widerspreche ich. Denn sehr viele dieser Terroristen setzen nur ihr Leben aufs Spiel, weil ihnen eingeredet werden, dass sie nach dem Tod mit 72 Jungfrauen ein schönes Dasein fristen können, offeriert von einem Gott. Mir erschließt sich also: Wenn man Ungewissheit hat, was einem nach dem Tod erwartet, gibt man sein Leben nicht so schnell her. Der Fakt, dass ohne Religion 70 – 80% des Terrorismus nicht existieren würde und somit unzählige Menschen nicht unschuldig umgebracht werden/ wurden, lasse ich mal unkommentiert stehen.

Ein weitere  Punkt ist die Korruption. Im Mittelalter haben Geistliche selbst den Tod von unschuldigen Frauen begrüßt, nur um ihren gesellschaftlichen Rang zu halten. Auch haben sie das Fegefeuer erfunden, welches nicht in der Bibel steht, um Panik zu verbreiten, und dem einfachen Bauernvolk das Gefühl von Machtlosigkeit gegenüber der Kirche zu vermitteln, und ihnen vorzumachen, dass man das eigentliche Wunder, also den Himmel, nur mit harter Arbeit, hohen Abgaben an den Adel und Klerus, und mit Ablassbriefen erreicht, welche ebenfalls nur erfunden wurden, um der mausarmen Bevölkerung noch das letzte Geld aus den Taschen zu ziehen. Es ist ebenfalls in aller Munde, dass der Vatikan Geldwäsche und andere korrupte Machenschaften vollzieht, werde darauf jetzt aufgrund von fehlenden Beweisen nicht näher darauf eingehen.

Zu guter Letzt noch ein Gedankenspiel: die Menschheit hat schon immer an einen Gott geglaubt, sei es nur, um Phänomene zu erklären, welche man zu damaliger Zeit unmöglich hätte erklären können. Es gibt oder gab zahlreiche Religionen auf der Erde, so ist die Wahrscheinlichkeit, dass die eine Religion, woran jemand glaubt, „richtig“ ist, verschwindend klein.

Abschließend kann ich nur sagen, dass Religion meiner Meinung zwar einige Positive Seiten hat, doch diese von den Negativen überschattet werden

Sephiroth

PS: Wie gesagt, ich wollte keine Hassrede verbreiten. Dieser Text sollte lediglich meine Meinung widerspiegeln. Also beleidigt euch bitte nicht in den Kommentaren. Danke       

1 Comment

  1. Ich weiss nicht wo ich anfangen sollte…
    Das Erste ist eine Bitte, könntest du mir diesen 20-seitigen Aufsatz grob zusammenfassen? Mich würde auch interessieren von wo du den Fakt, dass ohne Religion 70 – 80% des Terrorismus nicht existieren würde, hast.

    Du hast eigentlich interessante Themen angesprochen, mir passt einfach nicht wie du die Sachen angegangen bist. Seit dem ich mich erinnern kann, gehe ich wöchentlich in die Kirche. Für mich ist die Religion ein fester Bestandteil meines Lebens und so komm ich schon zum ersten Punkt. Religion ist nicht nur etwas, an dem man sich in schlechten Zeiten festhaltet, sondern eine Lebenseinstellung. Man sollte nicht nur in schlechten Zeiten zu Gott rennen, sondern ihn immer preisen und ehren, er ist nicht ein Untertan, dem man seinen Wunsch sagt und er erfüllt ihn dann, man muss sich dem Glauben widmen und sein Bestes geben.
    Wie jedesmal wenn es um Religion geht hört oder liest man „Terrorismus“, aber die Anzahl Terroristen ist im Verhältnis zu der Anzahl Gläubigen nur eine kleine Zahl. Man sagt ja auch nicht, dass man keine Früchte mag, nur weil man nicht ein grosser Fan von Birnen ist, da die Einzige, die man gegessen hat, faul war. Es gibt viele friedliche Religionen und Gläubige, man muss einfach über die faulen Früchte hinweg schauen können.
    Zu dem Beispiel mit dem Mittelalter sage ich nur etwas. Es war nicht die Religion die korrupt war sondern der Mensch.

    Ich erwarte nicht, dass du meine Meinung akzeptierst, da meiner Meinung nach nur jemand, der die Religion komplett aufgegeben hat, solch ein Gedankenspiel als Argument benutzt. Mir kam der Gedanke auch schon, aber wenn man nicht einmal daran glauben kann, dass seine eigene Religion, die einzig wahre Religion ist, wie sollte man dann an alles andere, dass Teil der Religion ist, glauben?

    Deskad

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