Diskussionsprotokoll Waffegesetze

[11. März 2015, WaP – Artikel zur Vorbereitung: Handelsblatt – Deutsche Welle]

Zum Einstieg wird diskutiert, ob sich das Problem für die Schweiz überhaupt stellt. Schnell wird klar, dass Waffengewalt vor allem in Bezug auf Suizide und Armeewaffen ein relevantes Thema ist.

So ergibt sich eine kurze Diskussion über die Frage, weshalb Armeewaffen in der Schweiz in Privathaushalten gelagert wird. Es wird deutlich, dass die Mehrheit die Idee nicht mehr sinnvoll findet, was aber nicht bedeutet, dass die Armee abgeschafft wird.


 

Eine weitere Frage betrifft die Wirksamkeit von Waffengesetzen. Zunächst ist etwas unklar, was Waffengesetze sind und an welchen Idealen sie sich orientieren sollen. Sportwaffen werden als Beispiel angeführt, weshalb es legitim sein kann, Waffen zu haben. Der Besitz von Waffen wird als gerechtfertigt angesehen, wenn sie richtig gelagert wird.

Die Leitung schließt mit der Frage an, ob es sinnvoll sein könnte, im Alltag eine Waffe mit sich zu führen. Das wird einhellig abgelehnt.


 

Kann eine Verschärfung in der Schweiz sinnvoll sein? Die Frage wird aufgrund von statistischen Daten etwas im Raum stehen gelassen.


In einer persönlichen Runde wird gefragt, in wessen Haushalt es Waffen gibt. Es gibt einige Waffen aus militärischen Gründen. Sie wirken sich kaum auf das Sicherheitsgefühl aus.

Davon ergibt sich eine Diskussion, ob die Polizei bewaffnet Dienst leisten soll. Die Meinungen sind sehr unterschiedlich, auch wenn Wert darauf gelegt wird, dass die Ausbildung der Polizei ein hohes Niveau aufweist.

Ein weiterer Schlenker der Diskussion betrifft die Einführung von Bodycams in der Polizeiarbeit.


Mit zwei Abschlussrunden findet die Diskussion ein Ende:

  1. Sollen in der Schweiz die Waffengesetze verschärft werden?
  2. Sollen in der Schweiz Bodycams eingeführt werden?

 

 

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