Digital ist besser

Stimmt das wirklich? Mögen Sie digitale Chats lieber als Gespräche mit Menschen, in deren Augen Sie blicken können? Wischen Sie gleich gern über Touchscreens wie Sie in Büchern blättern? Kann eine Konzert-DVD die unvergleichliche Open-Air-Stimmung auch nur annähernd ersetzen?

Das müssen Sie entscheiden.

Für den Deutschunterricht habe ich entschieden, dass das, was wir miteinander im Klassenzimmer und Sie in Ihren Heften und auf Ihren Blättern machen, digital ergänzt wird. Mit dieser Seite – die wir gemeinsam füllen. Wir denken das weiter, was wir besprechen und lesen – und weisen auf weitere Themen hin, die wir interessant finden.

Einige dieser Anstöße werden weitergesponnen und führen uns an ganz neue Denkorte – andere lassen wir sofort wieder fallen. Dabei ist das digitale Schreiben eine große Chance:

  1. Es ist immer nur provisorisch und kann jederzeit geändert werden.
  2. Es ist so offen, dass wir mit anderen Menschen in Kontakt treten können.
  3. Es ist ganz leicht, digitale Texte zu verbreiten und zu kommentieren.
  4. Sie lernen mit WordPress ein Mittel kennen, Webseiten, Blogs und andere digitale Kommunikationswerkzeuge zu betreiben und zu verwalten.

Trauen Sie sich also hier etwas zu. Sie sind nämlich fast anonym – wählen Sie einen Zeichencode: Ein Emoticon wie 8-), eine Zahlen- oder Buchstabenkombination und unterschreiben Sie Ihre Beiträge jeweils damit. So wissen wir anderen, wer Sie sind – aber sonst niemand. Unterlassen Sie es generell, Namen zu nennen. Und bleiben Sie dennoch anständig und professionell; nur so funktionieren solche Projekte.

Ich freue mich auf das, was kommt. ^wap

P.S.: Der Titel stammt übrigens von einem frühen Album von Tocotronic, auf dem zum Beispiel dieser Song zu hören ist.

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